Zitat:
Zitat von Zorbas Hallo Patrik!
Soeben habe ich einen Bauer ueberzeugt EM im Weinbau zu verwenden.Leider koenen wir nicht so grosse Mengen von Bokashi finden.Gestein finden wir nur Granit.Wie koennen wir nun die Anleitung aendern?
Gruss Sorbas |
Solche grossen Mengen
EM-Bokashi wird kaum ein Bauer einkaufen. Das würde seine Finanzen wohl etwas durcheinander bringen.

Die meisten Bauern fermentieren ihr Bokashi selber. Oft reicht eine Plastikplane (z.B. Teichfolie) mit welcher die zu fermentierenden Bioabfälle zugedeckt werden. Hier ist wichtig, dass die Folie sowohl wasserdicht und lichtundurchlässigkeit ist. Als Bioabfälle eignet sich Rasen oder Wiesenschnitt welcher mit gehäckseltem Strauchschnitt (z.B. von Reben) gemischt wird. Dabei ist wie folgt vorzugehen:
1. Die Bioabfälle werden in einer Linie ausgebracht und mit etwas Erde angemischt.
2. Dabei wird jede Schicht mit Urgesteinsmehl oder Vulkanlavamehl bestäubt und anschliessend mit EMa besprüht.
3. Nach jeder Schicht muss der Kompost gut festgetreten werden. Beim Besprühen ist darauf zu achten, dass der Komposthaufen nicht zu feucht wird. Etwa 35% Feuchtigkeit ist optimal.
4. Am Schluss wird der Haufen mit der Folie luftdicht abgeschlossen. Dabei werden die Folienränder in die Erde eingegraben oder ringsum mit Steinen beschwert.
Die Fermentationsdauer ist abhängig von den Aussentemperaturen. Diese beträgt in der Regel zwischen 6-8 Wochen. Ist es über längere Zeit sehr heiss, muss das Bokashi gelegentlich mit EMa nachgewässert werden. Dabei wöchentlich die Feuchtigkeit kontrollieren. Wichtig! Kommt durch undichte Stellen Regen oder Luft an das Bokashi, wird es meistens kein Erfolg. Darum die Folie zuerst gründlich auf Löcher überprüfen und wie erwähnt gut mit Erde oder Steinen abdichten.
Beim Gesteinsmehl eignet sich Vulkanlavamehl ebenfalls sehr gut. Dieses Gestein enthält sehr viele wichtige Mineralien und ist daher ideal in Verbindung mit
EM. Granitmehl alleine würde wahrscheinlich nicht viel bringen, da der Mineralienanteil zu gering ist.