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EMa Fermenter Marke "Eigenbau" *Beispiel*

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  • EMa Fermenter Marke "Eigenbau" *Beispiel*

    Wer das erste mal einen Versuch mit Effektiven-Mikroorganismen an seinen Pflanzen durchführt, wird möglicherweise noch mit dem Grundprodukt EM-1 auskommen. Sobald man jedoch Effektive Mikroorganismen auch in seinem Garten oder im Stall grossflächig verwenden möchte, wird der Einsatz von EM-1 etwas kostspielig. Was meist EM-Neulinge noch nicht wissen - EM-1 (Das Grundprodukt) kann mit Hilfe eines Fermenters, Zuckerrohrmelasse selber vermehrt werden.

    Was ist jedoch ein Fermenter? Gibt man diesen Begriff in Zusammenhang mit Effektiven Mikroorganismen in der Suchmaschine Google ein, findet man oft Bilder eines sehr hübschen Holzkistchens. In diesem fix eingebaut, ist eine konstante Wärmequelle, die den darin befindenden Kunststoffkanister und seinen Inhalt auf die gewünschte Temperatur erwärmt.

    Wie erwähnt kann ein solches Kistchen durchaus sehr Schmuck sein, der Preis ist es jedoch auch. So findet man selten ein Modell das weniger als Fr. 200.- bzw. 150 Euro kostet.

    Viel günstiger und nicht weniger Effizient, ist der folgende Fermenter der Marke "Eigenbau". Das folgende Bild zeigt meinen eigenen Fermenter und die dafür benötigten Teile. Selbstverständlich muss dieser nicht genauso aussehen, es ist lediglich eine Idee für einen Fermenter der Marke "Eigenbau".

    Los gehts..




    Beschreibung der Einzelteile:
    1. Lebensmittelechter PET Kanister (5 oder 10 Liter). Wichtig! Falls dieser zuvor bereits für andere Flüssigkeiten verwendet wurde, muss sichergestellt sein, dass der Kanister vor dem Gebrauch mit heissem Wasser gut ausgewaschen wurde. Wurden chemische oder anderweitig aggressive Substanzen darin aufbewahrt, eignet sich der Kanister definitiv nicht.
      Mit dabei sollte ein luftdichter Deckel sein, damit das fertige EMa nach der Fertigstellung gut verschlossen werden kann.
    2. Das Fermenterbecken kann wie in meinem Beispiel eine Kunststoffbox (Legokiste) sein. Sie solle natürlich wasserdicht und mindestens eine Temperatur von 34° überstehen.
    3. Das Distanzblech eignet sich sehr gut für das darauf stellen des Kanisters. Unter dem Distanzblech wird der Heizstab mit den oft mitgelieferten Saugnäpfen angebracht. Nun wird das Becken soweit mit Wasser aufgefüllt, dass der Kanister ca. eine Hand breit im Wasser steht. Dadurch dass der Kanister nicht direkt am Boden steht, wird ein Thermoeffekt erzeugt. Das heisst, der Kanister wird nicht nur durch das umgebende Wasser erwärmt, sondern wie bei einer Herdplatte zusätzlich durch die Metallplatte. Ein solches Distanzblech erhält man in der gewünschten Grösse beim nächsten Spengler.
    4. Der Heizstab ist wohl das wichtigste Element eines Fermenters. Er erwärmt das Wasser bis auf die gewünschte Temperatur und hält diese dann dank einem automatischen Thermostat auch über mehre Tage hinweg. Besonders bewährt hat sich dabei das Deutsche Fabrikat Jäger. Es handelt sich dabei um einen mit Laborglas ummantelten Heizstab, welcher stufenlos bis max. 34° Celsius geregelt werden kann.
    5. Der Gärspund oder auch Entgasungsdeckel befördert die während der EMa Produktion anfallenden Gase nach aussen. Das Gute an einem solchen Gärspund ist, dass er ausschliesslich Gase von innen nach aussen und nicht umgekehrt lässt. Es gibt auch spezielle Entgasungsdeckel, welche anstatt dem normalen Deckel aufgeschraubt werden können. Beides findet man im Fachhandel. Tipp: In der Schweiz bei der Landi


    Das war's auch schon. Wie oben bereits erwähnt, ist ein solcher Fermenter nicht weniger Effektiv, wie ein Handelsüblicher Fermenter (Holzbox). Einziger Unterschied ist dabei garantiert der Preis.

    Hier noch die Anleitung (Fermenter & EMa Herstellung) als PDF zum Download:


    Was wird für die EMa Herstellung benötigt? Eine Anleitung findet ihr nachfolgend
    Angehängte Dateien
    Gruss Patrik
    Auf der Suche nach EM Produkten in der Schweiz? http://www.engelis-naturshop.ch
    sigpic

    Der Mensch ist ein Teil der Natur und nicht etwas, das zu ihr im Widerspruch steht.

    Bertrand Russell (1872-1970), brit. Philosoph u. Mathematiker

  • #2
    AW: EMa Fermenter Marke "Eigenbau" *Beispiel*

    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Da kann ich ja gleich loslegen.

    Von den Erfolgen oder ev. Misserfolgen werde ich wieder berichten.
    Ich versuche auch das Sauerkrautfass von Faserplast direkt zu bestellen.
    Grüessli marueschla

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    • #3
      AW: EMa Fermenter Marke "Eigenbau" *Beispiel*

      Mein Fermenter Marke Eigenbau ist ungefähr nach dem Prinzip aufgebaut. Zu beachten ist einfach, dass die im Handel erhältlichen Kanister unterschiedlich grosse Öffnungen haben. So habe ich es fertiggebracht, dass der in der Lande neu gekaufte Gärspund nicht auf meinen Kanister passte. Bei Faser-Plast bin ich dann fündig geworden. (NB. ihr Gärspund kostete nur halb so viel wie der von der Landi) Ich hab jetzt 2 Kanister, 5 und 10 Liter, und einen Gärspund, der genau darauf passt. (Faser-Plast hat eine grosse Auswahl von Kanistern, auch sehr grosse).
      Damit ich wirklich auf die benötigte Temperatur kommen, habe ich noch eine grosse Schachtel über meinen"Fermenter" gestülpt, die ein Loch für den Gärspund hat, der schaut also aus der Schachtel raus. Zusätzlich dichte ich das Ganze zur Isolation noch mit 2 kleinen Decken ab (Gärspund nicht zugedecken!). So funktioniert die EMa-Herstellung wunderbar, und gibt nur wenig Arbeit.

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      • #4
        Re: EMa Fermenter Marke "Eigenbau" *Beispiel*

        Alle meine Versuche die Anleitung für den Fermenter zu öffnen ergaben eine Fehlermeldung. Schade! Wie könnte ich an die Anleitung kommen?
        Besten Dank für die Infos und LG
        Heleana

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        • #5
          Anleitung ist wieder online (siehe oben)
          Gruss Patrik
          Auf der Suche nach EM Produkten in der Schweiz? http://www.engelis-naturshop.ch
          sigpic

          Der Mensch ist ein Teil der Natur und nicht etwas, das zu ihr im Widerspruch steht.

          Bertrand Russell (1872-1970), brit. Philosoph u. Mathematiker

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