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    Bis vor kurzem hatte ich immer wieder Probleme mit der Herstellung von EMa, was sich aber mit dem Kauf von neuer Melasse (die dickflüssige) schlagartig geändert hat. Das EMa ist mit der neuen Melasse super gut geworden, tiefer Ph, beinahe geruchlos, einfach super.
    Da hat mich die Lust nach mehr gepackt, ich hab einen grösseren Kanister zum Ansetzen genommen, (7l, vorher hab ich mit PET-Flaschen gearbeitet) und mir zur weiteren Vereinfachung einen Gärfilter gekauft (aus der Landi, von Schwilch, einer, der man normalerweise für Süssmost braucht) Und jetzt wieder der grosse Frust, Ph 4,1!!!!! Ich kann mir nicht erklären, woran das liegt, ausser dass ich beim Gebrauch vom Filter einen Fehler gemacht habe. Der Kanister war wohl gebraucht, (von Süssmostkonzentrat) aber ich hab ihn sauber gewaschen und heiss ausgespült.
    Ich hab einen Gummizapfen mit Loch auf den Kanister gesteckt, darin den Gärfilter gesteckt, bei dem ich die Doppelwand teilweise mit Wasser gefüllt habe. Der Filter ist in der Mitte mit Schaumstoffrollen ausgefüllt. Da drin ist der Schaum vom EM reingekommen, und hat sich ein wenig darin festgesetzt. Immer wieder hab ich gesehen, wie aus dem Filter Blasen gekommen sind und die den Filterdeckel kurz angehoben haben, zum entweichen.
    Alles andere, Temp. usw. habe ich wie beim Ansatz in PET-Flaschen gemacht, daran sollte es wohl nicht liegen.
    Wer hat Erfahrung mit einem Gärfilter und kann mir weiterhelfen??

    Allerdings ist der Geruch vom EMa trotz hohem Ph gut, wie bei tiefem Ph, nicht wie früher mit der dünnflüssigen Melasse, wo das Ema ziemlich gestunken hat.

  • #2
    AW: Gärfilter

    Hallo thunbergia

    Auch ich mache mein EMa jeweils in einem Kanister mit Gärfilter. Deiner Beschreibung nach, hast Du alles richtig gemacht. Betreffend Wärmequelle habe ich jedoch eine Frage an Dich. Mit welchem Hilfsmittel hälst Du die Temperatur stets auf ca. 34 - 35 Grad warm? Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, da die EM's keine Temperaturschwankungen mögen. Ebenfalls empfehlenswert oder sogar wichtig ist ein möglichst dunkler Raum.

    Eine weitere Frage wäre - hast du die Zuckerrohrmelasse vor der Verwendung mit kochendem Wasser abgebrüht und mind. 3-5 Minuten stehen gelassen? Oft befinden sich in der Zuckerrohrmelasse Bakterien welche man nicht unbedingt weitervermehren sollte - bezw. würden diese die EM Produktion schädigen. Ebenfalls wichtig ist, den EMa Kanister nur wenn nötig zu öffnen. Lieber 7 Tage ausharren und erst dann den PH Wert messen. Anaerobe Mikroben mögen keine Luft! Öffnet man in den ersten Tagen oft den Kanister, könnte dies ein Grund für eine qualitativ schlechtere Produktion sein.

    Ich hoffe ich konnte Dir hiermit einige Tipps geben.

    Gruss
    Patrik

    Gruss Patrik
    Auf der Suche nach EM Produkten in der Schweiz? http://www.engelis-naturshop.ch
    sigpic

    Der Mensch ist ein Teil der Natur und nicht etwas, das zu ihr im Widerspruch steht.

    Bertrand Russell (1872-1970), brit. Philosoph u. Mathematiker

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    • #3
      AW: Gärfilter

      Vielen Dank für die Antwort, Patrik.
      Ich habe heute wieder einen Kanister angesetzt, in der Hoffnung, es klappe diesmal besser. Temp usw. sollten stimmen, ich benütze eine alte Kühlbox, mit 1/3 Wasser gefüllt, und einen Aquariumheizstab. So hat es jedenfalls vorher mit den PET-Flaschen bestens geklappt. Sicher ist der Kanister etwas grösser, aber ich hab die Temp kontrolliert, sie war trotzdem auf etwa 34 Grad. Abgedeckt hatte ich das Ganze mit einem Frottetuch. Jetzt hab ich aber eine Schachtel gemommen, damit es dunkler ist und kein Tuch auf dem Gärfilter liegt. Ich hab jetzt vorsichtshalber den Kanister auch mit kochendem Wasser gut ausgespült, auch den Gärfilter hab ich ausgekocht.
      Wo ev. der Fehler liegen könnte, ich hab beim missratenen Ansatz Boilerwasser zum auflösen der Melasse genommen, und das war nur etwa 50 Grad heiss. Diesmal hab ich wieder Wasser aufgekocht, und die Melasse mit ca 65 grad heissem Wasser aufgelöst. Auch hab ich festgestellt, dass ich die Pipes vergessen habe, in den Kanister zu geben.
      Was ich mich noch frage, wie ist es mit dem Schaum, der in den Gärfilter gekommen ist. Liegt da ev. das Problem? Ich hab jetzt nur noch ein Schaumgummistück in den Filter gestopft, und den Kanister auch ein klein bisschen weniger gefüllt, ca. 1/2 cm unter dem Ausguss, damit der Schaum mehr Platz hat. Das letzte Mal war er randvoll.
      Ich hoff jetzt einfach, es klappe diesmal. denn ich möchte so bald wie möglich meinen Garten mit EM "beglücken"
      Was soll ich jetzt mit dem Ph4-Em machen? Es riecht gut, gar nicht verdorben, und es reut mich, es einfach wegzukippen. Hab gedacht, ich nehms für den Rasen, so nach dem Motto, nützt's nichts, so schadets nichts. Ein paar Mikroben werden sicher trotzdem drin sein.

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      • #4
        AW: Gärfilter

        Hallo thunbergia

        Ich bin auch der Ansicht, dass wegkippen nicht die richtige Lösung wäre. Auch wenn der PH-Wert nicht optimal ist, kannst du das EMa trotzdem für den Garten verwenden. Wichtig ist, dass es nicht faulig riecht.

        Viel Spass beim Gärtnern
        Gruss
        Patrik
        Gruss Patrik
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        sigpic

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        Bertrand Russell (1872-1970), brit. Philosoph u. Mathematiker

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        • #5
          AW: Gärfilter

          Es lag doch an der Temperatur, dass es mit der EMa Herstellung nicht geklappt hat. Ich ***** hab die Wassertemp. direkt neben dem Aquariumheizstab gemessen, und nicht in der anderen Ecke. Dort war das Wasser nämlich kalt, da der neue grosse Kanister die Wasserzirkulation unterbunden hat. Jetzt hab ich meinen "Fermenter" umgebaut, der Heizstab ist jetzt am Boden, und nicht mehr an der Wand, (mit 4 kleinen Einmachgläsern als Abstandhalter für den Kanister) und den Karton, den ich zum Abdunkeln genommen habe (da wegen dem Gärfilter der Deckel nicht mehr drauf passte) hab ich verkleinert und für den Gärfilter ein Loch reingemacht. Darüber kommen 2 kleine Wolldecken, und jetzt ist die Temp. sogar fast zu hoch, zw. 35 und 36 Grad. (Weiss jemand, ob das schlimm ist??)
          Auf jeden Fall hat das Em jetzt wieder einen pH von 3,5.

          Ja nu, durch Schaden wird man klug.....

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