Kann das im Prinzip nur unterstreichen, was Patrik erläutert. Doch eine Sache noch muss ich beifügen: EM5 ist KEIN besseres, also auch kein "Ersatz" für EMa. EM5 war und ist angedacht als eine Kombipräparat vergleichsweise einem Kombipräparat a la Pesti-, Herbi- und Fungizid! Also, bitte, Vorsicht walten lassen! Als Bodenhilfsstoff könnte EM5 kontraproduktiv sein, da es z.B. als Fungizid nicht nur ungewollte, sondern auch wichtige und aufbauende Pilzprozesse in der Bodenflora "killen" könnte. Also bitte nur dort und selektiv anwenden, wo KEIN Gemüseanbau stattfinden soll. Als Wirkstoff gegen z. B. die Kräuselkrankheit von Pfirsich ist EM5, maßvoll eingesetzt, durchaus brauchbar. Unterstützend wirkt eine Unterpflanzung mit Rainfarn und Knoblauch (= natürliche Antibiotika). Generell zu bedenken ist, dass ALLE
EM-Präparate im Garten und in der Landwirtschaft eine gewisse Zeit benötigen. Nichts geschieht von heute auf morgen. Nach 2 Jahren
EM-Behandlung (gießen in den Wurzelbereich, Spritzen auf den kompletten Stamm) und Unterpflanzung mit Knoblauch und Rainfarn zeigte unser ältester und bisher kränkester Pfirsich-Baum dieses Jahr einen schier "wahnsinnigen" Fruchtbesatz und bescherte uns eine unglaubliche Ernte. EM5 habe ich nur ein einziges Mal bei diesem Bäumle angewandt, EMa mehrmals (2-3 mal im Jahr). Was mir diese Erfahrung aufzeigt und bestätigt, das ist, das es viel wichtiger ist das Grundübel anzugehen und dort zu "korrigieren": anti-fungizide Wirkstoffe müssen über die Wurzeln aufgenommen werden und von dort in den Stamm, die Blätter, die Früchte transportiert werden. Ist der Boden gesund, ist auch die Wurzel zur Gesundheit neigend und transportiert diesen Gesundheitseffekt in den Stamm.
Ich hoffe, dass das nicht zu mysteriös klingt - es ist ein ganz natürlicher Prozess. Und immer wieder "unglaublich", wie Effektive Mikroorganismen ihre Wirkung entfalten können.
Gruß, Kyosan