Ich habe heute auch wieder einen 10 Liter Kanister EMa angesetzt. Dabei kamen mir auch noch ein paar Dinge, welche die EMa Produktion positiv beeinflussen können in den Sinn.
Zuerst mal habe ich meinen alten 10 Liter Kanister gut mit heissem Wasser ausgespült. Er schien nun zwar optisch sauber zu sein, doch wie ich in den letzten Jahren gelernt habe - traue nie deinen Augen
Um fremde Bakterien welche die EMa Produktion beeinflussen könnten aus dem Kanister zu verbannen, habe ich mir ein kleines Ritual angewöhnt. Da ultraviolettes (UV) Licht bekanntlich Bakterien zerstört, indem es die Zellkerne durchdringt und deren Erbsubstanz vernichtet, stelle ich meinen Kanister nach der Reinigung immer (sofern es nicht wieder in strömen regnet) eine Stunde in die Sonne. Dies ist der einfachste und effektivste Weg um den unerwünschten Bewohnern an den Kragen zu gehen. Ich habe vor ein paar Jahren etwas ähnliches in Afrika gesehen. Dort hängen eingeborene, mit Wasser gefüllte PET- Flaschen, an ein Seil um das Wasser damit trinkbar zu machen. Ein einfaches aber sehr erfolgversprechendes Vorgehen.
Anschliessend fülle ich den Kanister mit der benötigten Wassermenge auf. Ein paar
EM-X Keramik Pipes hinzu und das ganze ca. 12 Stunden stehen lassen. Die Wassercluster werden dadurch aufgebrochen und das Chlor, welches in unseren Breitengraden zur Wasserreinigung verwendet wird, kann entweichen. Wichtig! Deckel während den genannten 12 Stunden nicht schliessen, sonst kann das Chlor nicht entweichen! Dieser Vorgang optimiert die EMa Produktion zusätzlich.
Dann 12 Stunden später wie von mir bereits erwähnt. Die benötigte Menge an Zuckerrohrmelasse zusammen mit etwas Wasser aus dem Kanister in einer Pfanne erwärmen, bis das Gemisch dampft. Dann mindestens 2-3 Minuten stehen lassen. Die meisten pathogenen Mikroorganismen bzw. Bakterien überstehen Temperaturen über 70° C, während 2-3 Minuten nicht. Anschliessend wird das Gemisch wieder in den Kanister zurück geleert. Damit hat man auch bereits die empfohlene Starttemperatur (achtung mein Beispiel betrifft ein 10 Liter Kanister - bei kleineren Gebinden bzw. Minifermentern muss man das Gemisch zuerst abkühlen lassen) von ca. 34° C.
Im Weiteren sollte die EMa Herstellung an einem dunklen Ort durchgeführt werden. Sonneneinstrahlung hätte gleiches zur Folge, wie weiter oben beschrieben. Auch auf elektromagnetische Felder sollte man achten. Z.B. den Kanister, bzw. Fermenter nicht in die nähe eines Starkstromverteilers stellen. Handys und Funktelefone sollten nie neben einen Fermenter gelegt werden.
Ok, das war nun etwas ausführlicher, aber für manchen eventuell auch hilfreich. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück beim EMa produzieren.
